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CBR 1600 TDWerner Bratenstein hat schon 2001 sein Projekt vollendet. Auch er pflanzte den 1600er Turbodiesel eines Golf II zwischen zwei Räder, wie auch Charly Hofschaller bei seinem Dieselfighter. In seinem Fall muss eine Honda CBR 1000 F das selbstzündende Spenderherz tragen.Aufgrund der Vollverkleidung fällt der umfangreiche Eingriff auf den ersten Blick gar nicht so sehr auf. Von vorne erscheint einem der Kühler vielleicht sehr groß. Auch wirkt die CBR etwas länger als normal. Ist Sie ja auch. Es war nötig den CBR Rahmen um ganze 15 cm zu verlängern um den selbstzündenden Triebling aus Wolfsburg darin unterzubringen. Das klingt nach grossem Aufwand, war für Werner Bratenstein aber eher eine der leichteren Übungen. Die Handwerklichen Fähigkeiten waren vorhanden und die nötigen Möglichkeiten gegeben. Knifflig waren die ganzen kleinen Probleme, an welche man vorher gar nicht gedacht hatte. Z.b. eine Lichtmaschine welche an ihrem Einbauort einfach viel zu warm wurde. Der verlängerte Rahmen stellt momentan die größte Hürde für eine ordentliche Zulassung dar. Andreas Kossmann und Charly Hofschaller haben bei ihren Maschinen, dem Raps-Bären und dem Dieselfighter, das Kunststück vollbracht den wesentlich größeren Motor ohne eine änderung des Rahmengeometrie unterzubringen. Im CBR Rahmen "war das beim besten Willen nicht zu schaffen", so der Erbauer. Auch wenn die ordentliche Zulassung noch nicht erfolgen konnte, so bleibt Sie weiterhin erklärtes Ziel. Denn die CBR soll zu mehr als ein paar Probefahren benutzt werden.
Denn der ausrangierte Golf-Motor schiebt die verschalte Honda im Falle eines Falles mit immerhin 180 km/h über den Asphalt. Zugegeben nicht ganz so schnell wie die CBR früher mal war. Aber immer noch schnell genug. Meistens sogar schneller als man fahren kann und Reisetauglich in jedem Fall. Für den Sprint auf 100 km/h vergehen 7 Sekunden. Hier muss dem erhöhten Gewicht der CBR ein wenig Tribut gezahlt werden. Auf GTI Niveau bewegen wir uns allerdings immer noch.
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