 Reinhards Ruggerini im aktuellen Kleid |
 Die Ruggerini hat eine Schwester bekommen |
 Taurus mit Seitenwagen als Werbeträger |
| Wie immer als erster auf dem Platz, zeigt uns der Reinhard als Vater des Treffens seine Ruggerini im schonungslosen Alltagstrimm. Mitlerweile über 60.000 km hat er damit zurückgelegt und erntet reichlich Anerkennung dafür. Für den
Dieselmotorradfreund zählt Alltagstauglichkeit deutlich mehr als immer neue Rekorde bei Reifenbreiten und chromblitzende Showroomcondition. Zu Reinhards Nutz-Zweirad gesellte sich schon am frühen Freitagmittag eine der ersten ausgelieferten Centaurus 851. Sie entwickelte sich zu einem der größten Magneten auf dem Treffen, stellt die Centaurus doch im Augenblick das Leistungsstärkste Dieselmotorrad dar, welches man in Deutschland als Komplettfahrzeug käuflich erwerben kann. Das eine schlichte Enfield Taurus mit einem schicken Beiwagen ein effektiver Werbeträger sein kann zeigte und Eberhard mit seinem Lastengespann.
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 Die Dieselmax mit neuen Details |
 Eine Engmann D2 im Reisetrimm |
 Morgennebel über Dieselkrädern |
| Es war schön zu sehen das fast alle Dieselmotorradfahrer des vergangenen Jahres auch in diesem Jahr wieder zu den Gästen zählten. So brachte uns Thomas Weis wieder seine wunderbare Dieselmax mit. Letztes Jahr war diese noch per Kurbel zum Leben zu erwecken, in diesem Jahr war ein Anlasser montiert. Ob das so bleibt wusste Thomas selber noch nicht. Wir lassen uns überraschen und warten einfach ab in welcher Form die Dieselmax im nächsten Jahr wieder auftaucht. In diesem Jahr durften wir ein weiteres Dokument der Dieselmotorradgeschichte erstmalig begrüßen. Im Hause Engmann entstanden die D2 und D3 Modelle welche wir in diesem Jahr zum ersten Mal leibhaftig auf dem Platz begrüßen konnten. Neben den insgesamt drei Engmann Maschinen konnten wir in diesem Jahr satte 6 Robins auf dem Platz zählen. Leider haben sich der erste und der letzte Robinfahrer dank früher Ab- bzw. später Anreise nicht mehr getroffen, so das nur 5 Robins gleichzeitig anwesend waren. Da es Weltweit nur ca. 125 Robins geben soll eine beachtliche Zahl. Keiner der anwesenden Robinfahrer hat in seinem Leben schon mal so viele andere Robinfahrer getroffen.
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 Kubota im verlängerten Russenrahmen |
 Lakusch |
 MZ-Gespann mit Ruggerini-Power |
| Es konnten auch einige bislang völlig unbekannte Eigenbauten bewundert werden. Einen verlängerten Russenrahmen in dem ein Herz von Kubota schlug verwechselten manche mit den Diesel-Gespannen wie Lois Löw sie baut. Helmut Schmid aus Fulda brachte uns seine wunderbare Lakusch mit, welche aus einem bislang noch nicht gesehenen Cocktail verschiedenster Teile besteht. Hier trifft ein italienisches Fahrwerk auf japanische Motorentechnik. Einem Ruggerini-Befeuerten MZ-Gespann konnte man die Abstammung von Reinhards Ruggerini-MZ deutlich ansehen. Damit gibt es mindestens 3 fahrbare Motorräder nach seinem Baumuster. Einige weitere sind bekannterweise im Bau. Am zahlreichsten waren in diesem Jahr noch die originalen 325 und 435er Enfield Taurus vertreten. Aber von den leistungsstärkeren Varianten aus den Häusern Beckedorf und Sommer waren rund je 10 Exemplare der 440er sowie der 462er vertreten. Im letzten Jahr hatten wir in beiden Fällen nur die brandneuen Vorführmaschinen auf dem Platz. Man braucht zwar noch keine Angst zu haben nach dem Einkauf im Supermarkt seine eigene Enfield auf dem Parkplatz zwischen all den anderen nicht mehr wider zu finden, jedoch steigt die Zahl der ernsthaft bewegten "Kleindiesel" dank Lombardini- und Hatz-Power deutlich an. Es gab mehrere Enfield-Treiber auf dem Platz die mit ihren rund 11 PS in einem halben Jahr doppelt so viele Kilometer abgedieselt haben, wie die deutsche Niederlassung des größten japanischen Motorradproduzenten als durchschnittliche Jahrsfahrleistung eines Motorradfahrers ausgibt. Was lernen wir daraus ? Je weniger Leistung, desto höher die Jahresfahrleistung ?
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 Die Meute bei der Ausfahrt |
 Der Parkplatz am Möhnesee - Voller Dieselmotorräder |
 Olas Panoptikum |
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Das es fährt konnten wir bei der Ausfahrt am Samstag zur Mittagszeit hinreichend beweisen. Genau 25 Dieselkräder schwangen sich vom Brauhof in Richtung Möhnesee um dort am Parkplatz eine kleine Rast einzulegen. Das wäre garantiert wieder ein Eintrag in das Guiness Buch der Rekorde geworden. Denn zumindest in Europa wird es eine solch große Ansammlung von Dieselmotorrädern noch nicht gegeben haben. Leider gab es auf der Ausfahrt einen technischen Defekt. Mit einem defekten Radlager musste eine Enfield waidwund zurück zum Platz rollen. Aber auch dafür ist ein solches Treffen da. Der Schaden lag an einem Montagefehler welcher unter so vielen Fachkundigen Augen bald gefunden war. Ich hoffe der Fahrer der Enfield mit dem Einspurhänger hat daran gedacht den Thomas zu einem Getränk seiner Wahl einzuladen.
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 CBR 1600 TD |
 CBR 1600 TD nackich |
 MZ Rohling |
Auch bei den "Big Bangern" gab es etwas neues. Werner Bratenstein reiste, natürlich auf eigener Achse, mit seiner phantastischen CBR 1600 TD an. Der Turbodiesel eines Golf II wanderte in den um 15 cm verlängerten Rahmen einer Honda CBR 1000 F. Dank angepasster Verkleidung ist der Selbstzünder auf den ersten Blick gar nicht zu entlarven. Erstaunte Ausrufe wie "Was, der Jogurtbecher .." waren nicht wirklich selten. Eventuelle Zweifel wischte Werner kurzerhand vom Tisch indem er in Windeseile alle Verkleidungsteile der Maschine entfernte und sich sein Umbau nackich im Sonnenlicht zeigen konnte. Insbesondere andere High-Tech Umbauer wie Andreas Kossmann mit seinem Raps-Bär steckten ihre Nase besonders tief zwischen die von Werner angeordneten Zahnriemen und Räder. Nach eigener Aussage hat er für den Umbau so lange gebraucht das ihn zwischendurch manchmal fast der Mut verlassen hat. In Hamm konnte er zweifelsohne die Bestätigung finden das die vielen Stunden des Tüftelns nicht umsonst waren.
Auch andere Tüftler zeigten uns diesmal ihre Arbeit. Die Chinesische Kopie eines Yanmar-Diesels zeigte sich mit mutiger Positionierung des Motors in einem MZ-Rahmen mit noch mutigerer Platzierung des Getriebes.
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 Stillleben mit Enfields |
 Daihatsu-Power im Honda Rohrgeflecht mit Stützrad |
 Der Rapsbaer |
Die Daihatsu-Connection ist mit Karl Schmid und seinem Gespann auf Honda Bol'd'Or Basis um ein weiteres Mitglied reicher geworden. Karl hat als bislang erster auch das PKW Getriebe erhalten. Und wieder steckte die Nase von Andreas Kossmann tief im Rohrgeflecht das urspünglich mal eine Honda war, denn auch sein Raps-Bär war ja einmal eine Bol'd'Or. Auch wenn sich die Verwandschaft der Maschinen heute kaum noch erkennen läßt.
Ich möchte zum Schluß noch einmal ähnlich Worte verkünden wie am Anfang. Das Treffen darf aus der Sicht von Reinhard und mir als voller Erfolg verbucht werden. Wir hatten deutlich mehr Besucher als im Vorjahr. Fast alle Besucher der ersten beiden Treffen waren wieder dabei. Einige die nicht dabei sein konnten haben sich extra entschuldigt und angekündigt im nächsten Jahr wieder dabei zu sein. Auch weiss das ich der Ruf des Dieseltreffens mitlerweile quer durch Europa schallt und wir in den nächsten Jahren mit Sicherheit immer weitere und neue Eigenbauten erwarten können. Die ersten Anmeldungen liegen jetzt schon vor, nur das ein oder andere Motorrad muss noch fertig werden. Also nichts wie angestrichen im Kalender. Auch 2004 wird das Dieseltreffen wieder am 2ten Septemberwochenende in Hamm stattfinden. Hier geht es zur Einladung/Ankündigung
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 Stillleben mit noch mehr Enfields |
 Rote Gespanne müssen "In" sein |
 Highlight kurz vor Schluß - Engmann D3 |
An dieser Stelle möchte ich das bei mir liegende Erstellungsmonopol der Webseite in einer persönlichen Angelegenheit nutzen.
So positiv der Verlauf des Treffens war, ergab sich für mich leider ein kleiner Schatten der über der Veranstaltung liegt. Ich habe nämlich den Verlust meines Taschenmessers zu beklagen. Nun mag man mich als pinglig bezeichnen, aber ich habe schon vor vielen Jahren gesagt, das der Tag, an dem ich mein Motorrad nicht mehr unabgeschlossen mit dem Helm am Spiegel baumelnd auf einem Motorradtreffen abstellen kann, der Tag ist, an dem ich letztmalig ein solches besucht habe. Das Messer lag vor meinem Zelt im Gras, da ich des (Freitag-)Abends mangels Holzbrettchen kurzerhand unter dem zu versinken drohenden Seitenständer plaziert habe. Als ich am Samstag in der Frühe kurz nach Hause fuhr um meine Digitalkamera zu entleeren habe ich das Messer schlicht und ergreifend vergessen und alleine im Gras liegen lassen. Irgend ein fürsorglicher Zeitgenosse hat sich der Klinge jedoch angenommen und sie Vorsorglich an sich genommen, denn als ich kurz nach 9 Uhr wieder auf dem Platz war fand sich das Messer nicht mehr. Es handelt sich um eine einfache einzelne Klinge mit schwarzem Griff die mir gerne anonym zugeschickt werden kann. (Rafael Häusler, Dorfstr. 44a, 44628 Herne).
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Hier eine kurze Liste der anwesenden Dieselmotorräder
- Reinhard Hötgers Ruggerini MZ (zwei Exemplare)
- Das Panoptikum von Ola Gunnarson
- Anderas Kossmanns Raps-Bär
- Eine Centaurus aus dem Hause Haubrich
- Eine Engmann D2
- Zwei Exemplare der Engmann D3
- Zwei Exemplare der Ruggefield
- Helmut Schmids Lakusch
- Johnny Flataus Speed-Triple
- Andreas Werles RuDi
- Wolfgang Schindlers RuDi 2
- Das Daihatsu-Honda-Dieselgespann von Karl Schmid
- Alois Löws Dieselrusse
- Horst Beckedorfs Lombardini-powered Enfield (ca. 10 Exemplare)
- Jochen Sommers Hatz-powered Enfield (ca. 10 Exemplare)
- Hatz-powered Enfield von Charnwood
- Wim van Leurs Daihatsu K
- Thomas Weis Diesel-Max
- Detlef Dabrowskis großes rotes Ungetüm
- 6 Exemplare der Enfield Robin von R-B Development
- einige 325er und 435er Enfield Taurus
- der blaue Kubotarusse
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